Besitz –
ist keine Pflicht
Wie die Oberen 10.ooo ihren Besitz verteidigen –
und wie Frieden nicht geschaffen,
sondern inszeniert wird.
Durch Macht. Doppelmoral.
Und den Preis,
den andere Menschen
dafür zahlen.
〜
Besitz ist keine Pflicht.
Er erleichtert – sagen viele.
Und ja, das stimmt.
Ein leichtes Leben –
das wollen die meisten erreichen.
Aber geht es um Zugeständnisse?
Verbundenheit? Oder um Würdevolles Menschsein?
Nein.
Es geht um Besitz –
und darum, dass man Frieden
nicht erkaufen kann.
Und erst recht nicht verhandeln.
Und wenn doch –
Wer würde dafür zahlen?
Die Führungsschicht,
Die machen weiter – auch wenn alles auseinanderbricht.
Investieren: in Gewalt.
In menschliche Todesängste.
Und sie erkaufen sich die Fragen,
deren Antworten sie längst auf Lager haben – gehortet,
über den Waffen
in den oberen 10.000 Waffenlagern.
Und das halten sie
für die universelle Forderung.
Das macht ihr Leben leicht –
deutlich leichter.
Denn sie streben –
nicht wirklich nach Frieden,
sondern nach Macht.
Und Macht macht sie nicht nur reicher –
vermeintlich macht sie Macht auch gleicher.
Nicht an Hoffnung.
Sondern an Besitz.
Und sie ereifern sich
im Namen der Absolution,
in jeweils eigener Version –
die eingefriedet schläft.
Gestützt
durch ein Dokument,
das längst nicht mehr zählt.
Frieden –
den werden sie immer
mit einem breiten Lächeln inszenieren.
Tun, als seien sie würdevoll,
während sie im Vakuum weiter diskutieren –
während sich in derselben Zeit
Menschen gegenseitig ausradieren.
Unzählige Menschen,
jeden Tag –
die ihren Besitz,
ihren Schutz
und einander verlieren.
Und das
verkaufen die Oberen 10 –
die den eigenen Waffenstaub
immer unter des anderen Fußmatte kehren –
als universelle Friedenspflicht.
Besitz ist keine Pflicht.
Frieden schon.
〜 KlrxT ɣ